Die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Veranstaltungen der Initiative für Demokratie und Aufklärung (IDA) e.V. – sowohl über vergangene als auch über kommende Termine. Dafür danken wir ausdrücklich. Jede Information über unsere Informations- und Kulturveranstaltungen trägt dazu bei, dass interessierte Bürger von unserem Angebot erfahren.
„Corona-Kritiker und Rechtspopulisten nutzen Bürgerhäuser“ titelt die RNZ in ihrem Bericht über IDA. Sie verwendet dabei interessanterweise ein Foto von einer Gegendemonstration gegen eine Veranstaltung der AfD und macht damit klar, worum es eigentlich gehen soll: die Verwischung von Unterschieden, die undifferenzierte Gleichsetzung jeglicher Kritik (Corona, Klima etc.) mit „rechtem“ Gedankengut – was auch immer das heute noch bedeuten soll. Ziel ist nicht, Leser zu informieren, sondern ihnen zu erklären, was die richtige und was die falsche Haltung ist.

Es überrascht uns nicht, dass unsere Arbeit auch im aktuellen Bericht der RNZ in der üblichen Weise kontextualisiert wird. „Auch für uns“ gelte der Gleichbehandlungsgrundsatz, heißt es dort. Wenn man liest, man „müsse“ uns die Nutzung öffentlicher Räume erlauben, weil wir nicht verboten sind, dann stellt sich die Frage, ob hier Bedauern darüber anklingt, dass auch wir Rechte haben – oder die Hoffnung, dass sich daran vielleicht etwas ändern könnte.
Der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt innerhalb der RNZ-Redaktion ohnehin nicht. In fünf Jahren ist es der Zeitung gelungen, uns kein einziges Mal zu Wort kommen zu lassen. Selbst als sich im Vorfeld der Heidelberger Gemeinderatswahl 2024 alle Parteien in der RNZ vorstellen durften, wurde IDA bewusst ausgeschlossen. Es ist offenbar einfacher, uns zu diffamieren, als sich inhaltlich mit unseren Positionen auseinanderzusetzen. Dass wir dennoch aus dem Stand in den Heidelberger Gemeinderat gewählt wurden, ist ein großer Erfolg, für den wir uns bei unseren Wählern bedanken.

Zum Glück ist man in der Bevölkerung weiter als bei der RNZ. Die Menschen wünschen sich Information statt Belehrung. Das bietet IDA. Pluralismus bedeutet für uns mehr als Vielfalt von Herkunft oder Lebensentwürfen. Er umfasst auch die Vielfalt politischer Perspektiven und Lösungsansätze. Dass nicht alle Positionen jedem gefallen müssen, sollte in einer offenen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein – kein Problem.
Wir freuen uns, dass viele Bürger bereit sind, sich selbst ein Bild zu machen, auch kritische Veranstaltungen von IDA zu besuchen und unterschiedliche Informationsquellen zu nutzen. Eine lebendige Demokratie lebt vom eigenständigen Urteil ihrer mündigen Bürger.
Unsere Veranstaltungen, bei denen wir hervorragende Experten oder herausragende Künstler begrüßen dürfen, sind regelmäßig gut besucht. Das zeigt, dass es in Heidelberg und darüber hinaus ein Bedürfnis nach Austausch, Diskussion und ergänzender Information gibt, das von der „geförderten Öffentlichkeit“ und von Medien wie der RNZ bislang nicht abgedeckt wird. Wir bieten kritischen Künstlern eine Bühne, die sich dem öffentlichen Druck widersetzen und die Aufgabe der Kunst verstanden haben: eine Sicht auf die Wirklichkeit zu präsentieren, auch wenn es nicht „erwünscht“ ist oder sogar Nachteile bedeutet.

Wir von IDA stehen für offene Gespräche über unsere Inhalte und Positionen zur Verfügung. Diffamierung und Kampagnen, die darauf abzielen, Menschen zu erziehen oder einzuschüchtern, um moralische oder politische Deutungshoheit zu sichern, weisen wir jedoch zurück.
Initiative für Demokratie und Aufklärung e.V.
Die RNZ hat vergessen auf unsere Website hinzuweisen. Wenn Sie sich ein realistischen Bild von IDA und unseren Veranstaltungen machen wollen, oder sogar eine unserer Veranstaltungen besuchen wollen, schauen Sie doch mal vorbei.
Mehr von IDA: www.ida-hd.de
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Tickets für Veranstaltung mit Wolfgang Wodarg hier

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