Wir leben in einer Zeit permanent angedrohter Krisen: Klimawandel, Kriegsgefahr, neue Pandemien. Es scheint, als sei unsere politische und gesellschaftliche Zukunft ausschließlich auf die Abwehr derartiger Bedrohungen ausgerichtet. Doch dieser „Krisenmodus” hat eine tiefgreifende Nebenwirkung: Rechtsstaatlichkeit, individuelle Freiheit und unser demokratisches Selbstverständnis stehen heute zur Disposition.
Die Initiative für Demokratie und Aufklärung lädt am 8. Dezember 2025 um 18 Uhr zum Vortragsabend nach Heidelberg ein. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, ob wir uns auf dem Weg in ein neues Zeitalter der totalen Kontrolle befinden. Was bedeutet es für eine offene Gesellschaft, wenn Krisenpolitik zum Dauerzustand wird? Welche Mechanismen werden genutzt, um den Rechtsstaat und die demokratische Mitbestimmung auszuhebeln? Und welche Rolle spielen internationale Organisationen, Medien und Wissenschaft in dieser Entwicklung?
Die Referenten des Abends
Die Rechtsanwältin Dr. Beate Pfeil analysiert, wie Freiheitsrechte und rechtsstaatliche Strukturen schrittweise ausgehöhlt werden – meist unter Berufung auf Ausnahmesituationen. Sie befasst sich seit Jahren intensiv mit der Rolle der WHO in diesem Prozess und kritisiert insbesondere die Neufassung der internationalen Gesundheitsvorschriften sowie den neuen Pandemievertrag. Ihre Analysen zeigen, wie überstaatliche Institutionen an Einfluss gewinnen und welche Instrumente sie nutzen, um immer mehr politische Kontrolle zu erlangen.
Der Arzt Dr. Gunter Frank ist Bestsellerautor, kritischer Beobachter der Corona-Jahre und IDA-Stadtrat in Heidelberg. In seinem neuesten Buch „Der Staatsverrat” beschreibt er die Verbindung von kapitalistischer Planwirtschaft und sozialstaatlicher Repressionskultur, die eine neue Form des Totalitarismus erkennen lässt. Die Abkehr von freiheitlichen Prinzipien und Werten sei in den Corona-Jahren schonungslos offenbart worden, so Frank. In der Aufarbeitung dieser Zeit liege daher die große Chance, die Strukturen und Mechanismen der drohenden Unfreiheit aufzudecken.
Der Immunologe Dr. Kay Klapproth, IDA-Vorstand und Co-Autor von „Der Staatsverrat“, zeigt anhand von Beispielen aus der Corona-Zeit, wie wissenschaftliche Narrative missbraucht wurden, um Kritik zu unterdrücken und mit minderwertigen Produkten Profit zu machen. Er erläutert, wie vermeintlich „wissenschaftliche” Begründungen politischen Entscheidungen als Deckmantel dienten, die nicht dem Schutz der Bevölkerung, sondern der Lenkung und Disziplinierung dienten.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit vielen Gästen.
Die Veranstaltung finde im Gesellschaftshaus Pfaffengrund statt und beginnt um 18:00 (Einlass 17:00) Uhr.

